Landschaft Stör

Weite flache Landschaften dehnen sich von der Elbe her, bis sich plötzlich wie ein lang gestreckter bewaldeter Höhenzug der Geestrücken zeigt, der bei Itzehoe besondere Höhen erreicht, Endmoränen der Eiszeit. Und dann wieder Moore, ausgestreckt und einsam liegen sie da, Libellen und Kreuzottern sind hier zu Hause, seltene Vogelarten wie Brachvögel und Bekassinen, die auf Feuchtwiesen nisten, oder auch wieder die Heideflächen mit ihrem Reichtum an zahlreichen Käfern und Gagelstrauchflächen.
Die Stör, damit ist der Fluss gemeint, der sich durch Geesthöhen und Marschniederung zur Elbe windet. Der Stör dagegen bezeichnet einen Fisch, der früher häufig zum Laichen aufwärts schwamm und sehr gern gefangen wurde, dann jedoch für lange Zeit verschwand und erst in neuester Zeit ganz langsam wieder auftaucht.
Am Tiefpunkt
In der Wilstermarsch bei Neuendorf liegt die tiefste Landstelle Deutschlands (3,54 m unter dem Meeresspiegel, NN). Würden Pumpen nicht ständig das Land entwässern, würde hier ein beachtlicher See entstehen. Die Stör, der drittlängste Fluss Schleswig-Holsteins, fließt durch den Kreis Steinburg und mündet bei Wewelsfleth in die Elbe. 
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