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 Natur & Erlebnis· Biotope & Naturschutzgebiete· Haseldorfer Binnenelbe
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Haseldorfer Binnenelbe mit Elbvorland




Das Naturschutzgebiet Haseldorfer Binnenelbe liegt an der Elbe zwischen Pinnau und Wedeler Au. Es ist ein etwa 16 km langes, ca. 2.000 ha großes Feuchtgebiet von gesamtstaatlicher Bedeutung für den Naturschutz. Es enthält eingedeichte Flussmarsch sowie ökologisch wertvolle Außendeichsflächen, die dem Einfluss der gezeitenbeeinflussten Elbe unterliegen.

 

Neben den größten Süßwasserwatten Mitteleuropas finden sich hier Flachwasserzonen der Elbe, Simsen- und Schilfröhrichte, Weichholzauen mitWeidengebüschen und Hochstaudenriedern, Anklänge an Hartholzauwälder, Feuchtgrünland und ungenutzte Korbweiden- und Obstbaumkulturen.

 

Das Gebiet immer noch zu den größten Süßwasser-Tidelebensräumen Mitteleuropas mit zahlreichen erhaltenen Elbe-Seitenarmen und zwei weltweit nur hier vorkommenden Pflanzenarten. Charakteristische Pflanzen sind Feuchtgrünlandarten und die Binsenarten der Tideröhrichte.

 

Als Wiesenvögel kommen unter vielen Arten Wachtelkönig und Rotschenkel vor. Für viele Rastvögel wie Graugans, Zwergschwan und Krickente hat das Naturschutzgebiet eine große Bedeutung. Im Binnendeich lebt eine große Population des Seefrosches. Besonders die Selbstentwicklungsflächen beherbergen eine reiche Insektenfauna.

 

Insgesamt sind im Schutzgebiet zahlreiche Lebensräume für seltene und gefährdete Arten vorhanden. Die immer wieder neu hinzukommenden Arten beweisen, dass das Schutzkonzept richtig ist, extensive Nutzung und natürliche Entwicklung nebeneinander zuzulassen

 

Naturbeobachtungstipps

 

Vom 16 km langen, acht Meter hohen Deich, der am Rand entlang, teilweise auch durch das Gebiet verläuft, hat man einen weiten Blick über die Elbmarschen. Zwei befestigte Wege innen und außen am Fuße des Deiches laden zum Radfahren ein. Das Betreten des Schutzgebiets ist nur am und auf dem Deich gestattet.

 

Im Februar und März tummeln sich über tausend Zwergschwäne auf dem Twielenflether Sand.

 

Eine ausführlich beschriebene Wanderung bietet der NABU auf seiner Internet-Seite an.

 

Die ehemalige Insel Pastorenberg soll über einen Bohlenweg durch das Dickicht zugänglich gemacht werden.

 

Natur - Lernen und Erleben

 

 

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